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Neues Badezimmer – Darauf kommt es an

Ein neues Badezimmer ist weit mehr als nur ein funktionaler Raum. Es vereint Wohlfühlatmosphäre, Praktikabilität und stilvolle Gestaltung in deinem Zuhause. Schon bei der Planung zählt, wie du Raum, Licht und Ausstattung optimal aufeinander abstimmst. Nur so entsteht ein Bereich, der sowohl im Alltag überzeugt als auch einen Hauch von Luxus vermittelt. Mit durchdachten Entscheidungen legst du die Basis für langanhaltende Freude am neuen Bad.

Grundriss optimal auf vorhandenen Raum abstimmen

Um ein Badezimmer wirklich optimal zu gestalten, ist die genaue Anpassung des Grundrisses an den verfügbaren Raum entscheidend. Jeder Quadratmeter zählt – besonders in kleinen Bädern kann eine kluge Raumnutzung viel bewirken. Überlege dir vorab genau, welche Elemente du benötigst und wo sie am sinnvollsten platziert werden können. Eine freistehende Badewanne wirkt zum Beispiel nur in ausreichend großen Bädern harmonisch, während in einem schmalen Raum eine bodengleiche Dusche praktisch unauffällig integriert werden kann.

Kleine Veränderungen bei der Anordnung haben oft eine große Wirkung auf das Raumgefühl. Türen, Fenster und Anschlüsse sollten so genutzt werden, dass sie Wege nicht blockieren und genügend Bewegungsfreiheit bleibt. Es lohnt sich außerdem, Ecken geschickt für Regale oder Hochschränke zu nutzen, damit keine Fläche verschenkt wird.

Prüfe auch, ob Wände für Installationen wie Vorwandmodule genutzt werden können, sodass Waschtische oder WCs platzsparend angebracht sind. Ein gut abgestimmter Grundriss sorgt letztlich dafür, dass dein neues Badezimmer komfortabel, funktional und großzügig erscheint – ganz unabhängig von seiner tatsächlichen Größe.

Nützliche Links: Überdachungen für Balkon und Eingang: Warum eine stabile Lösung entscheidend ist

Praktische und pflegeleichte Oberflächen wählen

Neues Badezimmer - Darauf kommt es an

Neues Badezimmer – Darauf kommt es an

Wer Wert auf ein angenehmes und entspanntes Badezimmer legt, sollte besonderen Augenmerk auf praktische und pflegeleichte Oberflächen richten. Fliesen mit glasierten oder speziellen versiegelten Beschichtungen sind besonders beliebt, da sie sich schnell reinigen lassen und kaum Schmutz ansetzen. Auch moderne Verbundstoffe wie Mineralguss oder Komposit überzeugen durch ihre Unempfindlichkeit gegenüber Wasserflecken und Kalk.

Für Waschtisch und Ablagen eignen sich Materialien wie Glas oder Keramik hervorragend. Diese sorgen für eine klare Optik, tolle Badezimmer-Farben und geben dem Raum ein hochwertiges Ambiente. Ein weiterer Vorteil: Auf glatten Flächen bleibt weniger Staub und Seifenrückstände zurück, das unterstützt die langanhaltende Frische im Bad.

Denke auch bei Armaturen daran, auf leicht abwischbare Modelle zu setzen – etwa Chrom oder Edelstahl. Besonders in viel genutzten Bereichen zahlt sich dies aus, denn so sparst du Zeit bei der täglichen Reinigung und dein Badezimmer macht immer einen gepflegten Eindruck. Wer sich für solche Oberflächen entscheidet, genießt dauerhaft ein sauberes und attraktives Bad.

Aspekt Empfehlung Vorteil
Oberflächen Glasierte Fliesen, Mineralguss, Komposit Leicht zu reinigen, langlebig, hygienisch
Sanitärkeramik Keramik, Glas Edle Optik, wenig Schmutzablagerungen
Armaturen Edelstahl, Chrom Einfache Pflege, moderner Look

Stimmiges Lichtkonzept inklusive Spiegelbeleuchtung planen

Ein gut durchdachtes Lichtkonzept sorgt nicht nur für die nötige Helligkeit im Badezimmer, sondern schafft auch eine angenehme Atmosphäre. Am besten planst du mehrere Lichtquellen ein, um verschiedene Bereiche optimal auszuleuchten. Eine helle Grundbeleuchtung beispielsweise durch LED-Deckenleuchten verhindert Schatten und erleichtert alltägliche Abläufe wie das Reinigen oder Ankleiden.

Besonders wichtig ist eine gezielte Spiegelbeleuchtung. Diese sollte so angebracht sein, dass dein Gesicht gleichmäßig ausgeleuchtet wird – idealerweise seitlich am Spiegel oder als integriertes Lichtband. Das hilft dabei, Details beim Rasieren oder Schminken besser zu erkennen und wirkt zugleich schmeichelhaft auf den Teint. Dimmbare Lichtquellen bieten dir zusätzlich die Möglichkeit, zwischen funktionsbetonter und stimmungsvoller Beleuchtung zu wechseln.

Auch im Bereich von Dusche oder Badewanne empfiehlt sich ein separates, möglichst spritzwassergeschütztes Licht. Dadurch kannst du gezielt Zonen im Raum betonen und sorgst gleichzeitig für Sicherheit. Mit einem durchdachten Beleuchtungskonzept verleihst du deinem Badezimmer einen modernen und behaglichen Charakter.

Ausreichend Stauraum für Badutensilien schaffen

Stauraum ist ein zentrales Element, damit dein Badezimmer stets aufgeräumt und ordentlich wirkt. Mit clever geplanten Verstaulösungen lässt sich auch in kleinen Räumen jeder Zentimeter optimal nutzen. Besonders praktisch sind Waschtischunterschränke, die direkt unter dem Waschbecken Platz für Handtücher, Pflegeprodukte oder Reinigungsmittel bieten.

Wandhängende Regale oder hohe Schränke schaffen zusätzlichen Stauraum ohne viel Stellfläche zu beanspruchen. Auch schmale Nischen lassen sich ideal mit Maßanfertigungen ausfüllen – so entgeht dir keine wertvolle Ablagefläche. Offen gestaltete Regalböden lockern das Ambiente auf und geben deinem Bad eine persönliche Note, während geschlossene Schränke Ordnung bewahren.

Denke daran, kleine Utensilien wie Zahnbürsten, Cremes oder Rasierer in Körben oder speziellen Boxen zu organisieren. Das bringt Übersichtlichkeit und verhindert langes Suchen im Alltag. Wer ausreichend Stauraummöglichkeiten integriert, findet alles Wichtige schnell zur Hand und sorgt zugleich für eine angenehme Atmosphäre im Badezimmer.

Auch interessant: Dachtritte: So machst du deinen Dachboden sicher zugänglich

Ideale Anordnung von Dusche, WC und Waschtisch

Ideale Anordnung von Dusche, WC und Waschtisch - Neues Badezimmer - Darauf kommt es an

Die richtige Anordnung von Dusche, WC und Waschtisch trägt maßgeblich zum Komfort und zur Funktionalität deines Badezimmers bei. Ziel ist es, möglichst kurze Wege zu schaffen und dabei die Bewegungsfreiheit nicht einzuschränken. Ideal ist es, wenn du den Zugang zur Dusche oder zur Badewanne so platzierst, dass man nicht direkt an anderen Sanitärobjekten vorbeigehen muss – das sorgt für ein großzügiges Raumgefühl.

Es empfiehlt sich, das WC eher diskret, etwa hinter einer Teilwand oder in einem abgegrenzten Bereich, unterzubringen. Das erhöht das Gefühl von Privatsphäre und lässt das Bad insgesamt aufgeräumter wirken. Der Waschtisch sollte gut erreichbar und vorzugsweise in der Nähe des Eingangs positioniert werden, damit er praktisch im Alltag nutzbar bleibt.

Bodengleiche Duschen bieten besonders in kleinen Badezimmern Vorteile, da sie offen wirken und keinen Stolperrand haben. Achte darauf, die Laufwege freizuhalten, sodass sich Türen ungehindert öffnen lassen und Schränke oder Regale ohne Probleme genutzt werden können. Die durchdachte Platzierung aller Elemente garantiert dir einen reibungslosen Ablauf bei der täglichen Nutzung – vom schnellen Händewaschen bis hin zum entspannten Duschritual.

Mehr dazu: Badsanierung: Ablauf, Planung, Tipps

Sichere, rutschfeste Bodenbeläge nicht vergessen

Sichere, rutschfeste Bodenbeläge nicht vergessen - Neues Badezimmer - Darauf kommt es an

Rutschfeste Bodenbeläge sind ein wichtiger Aspekt für ein sicheres Badezimmererlebnis und sollten auf keinen Fall unterschätzt werden. Besonders nach dem Duschen oder Baden bleibt oft Restfeuchte auf dem Boden zurück, die zu gefährlichen Sturzgefahren führen kann. Moderne Fliesen mit spezieller Oberflächenstruktur bieten zuverlässigen Halt – selbst bei Nässe behalten sie ihre griffige Beschaffenheit. Achte beim Kauf insbesondere auf ausgewiesene Rutschhemmungsklassen wie R10 oder höher, damit du dich unbesorgt im Bad bewegen kannst.

Auch im ästhetischen Bereich gibt es zahlreiche attraktive Designs, sodass Funktionalität und Optik heute problemlos kombiniert werden können. Feinsteinzeug ist hier besonders beliebt, da es sowohl pflegeleicht als auch strapazierfähig ist. Wer einen weicheren Untergrund bevorzugt, kann spezielle rutschhemmende Vinylböden oder fugenarme Lösungen wählen, die ebenso durch eine schnelle Reinigung überzeugen.

Vor allem ältere Menschen oder Kinder profitieren von sicheren Bodenbelägen – so wird dein Bad zu einem Ort, an dem alle sorglos barfuß laufen können. Ergänzend bieten sich rutschfeste Badematten als zusätzliche Sicherheit an, ohne das Gesamtbild zu beeinträchtigen. Investiere in hochwertige, trittsichere Materialien, um Komfort und Schutz dauerhaft sicherzustellen.

Accessoires passend zum Stil des Badezimmers wählen

Accessoires sind das gewisse Etwas, das deinem Badezimmer eine persönliche und unverwechselbare Note verleiht. Sie ergänzen die Grundausstattung und sorgen dafür, dass sich alles harmonisch zusammenfügt. Achte darauf, Handtuchhalter, Seifenspender oder Zahnputzbecher auf den Stil deines Bads abzustimmen – seien es klare Linien im modernen Design oder klassische Details für ein wohnlich-gemütliches Ambiente.

Mit farbigen Textilien wie Handtüchern, Badteppichen oder Duschvorhängen bringst du spielend leicht neue Akzente in den Raum. Dezente Farben verstärken einen eleganten Look, während kräftige Töne echte Hingucker schaffen können. Auch kleine Elemente wie Spiegelrahmen, Kosmetikboxen oder dekorative Pflanzen tragen dazu bei, das Gesamtbild abzurunden.

Praktische Accessoires wie Haken, Ablagen und Körbe bieten zusätzlichen Komfort und lassen sich oft flexibel platzieren. Wähle sie so aus, dass sie nicht nur funktional überzeugen, sondern dein Bad auch optisch vollenden. So wird der tägliche Aufenthalt im Badezimmer zu einem angenehmen Erlebnis, das deine Handschrift trägt und jedem Besuch sofort positiv auffällt.

Ergonomische Sanitärkeramik für mehr Komfort auswählen

Wenn du dein Badezimmer komfortabel gestalten möchtest, spielt die Wahl der ergonomischen Sanitärkeramik eine zentrale Rolle. Waschbecken, WCs und Bidets sollten so gestaltet sein, dass sie den Bewegungsabläufen im Alltag optimal entsprechen. Das heißt zum Beispiel, dass sich ein WC mit erhöhter Sitzposition besonders für ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit anbietet – du profitierst von einem spürbar bequemeren Sitzgefühl.

Moderne Waschtische überzeugen durch sinnvolle Höhen und abgerundete Kanten, was nicht nur die tägliche Nutzung angenehmer macht, sondern auch das Risiko kleinerer Unfälle reduziert. Achte darauf, Becken in unterschiedlichen Tiefen zu wählen, damit Spritzwasser wirksam vermieden wird und ausreichend Platz zum Händewaschen bleibt.

Auch Armaturen mit intuitiver Bedienung, etwa Hebel- statt Drehknöpfe, erleichtern die Benutzung erheblich. Durch diese Anpassungen kannst du sicherstellen, dass all deine Badobjekte bequem erreichbar sind und keine unangenehmen Stoßkanten im Weg stehen. Ergonomisch gestaltete Sanitärelemente schaffen insgesamt ein Wohlfühlambiente, in dem Komfort und Benutzerfreundlichkeit Hand in Hand gehen. Damit wird dein Badezimmer zu einem Ort, an dem Entspannung und praktische Funktionalität nahtlos verschmelzen.

FAQs Neues Badezimmer

Wie lange dauert eine komplette Badsanierung im Durchschnitt?
Eine klassische Badsanierung dauert im Durchschnitt 2 bis 4 Wochen. Die genaue Dauer hängt von Umfang, Größe des Badezimmers und eventuellen Sonderwünschen ab. Komplexe Arbeiten wie Leitungsverlegungen oder maßgefertigte Einbauten können die Zeit verlängern.
Welche Fördermöglichkeiten oder Zuschüsse gibt es für die Badsanierung?
Je nach Bundesland und Gemeinde gibt es verschiedene Förderprogramme, beispielsweise für barrierefreies oder altersgerechtes Umbauen. Auch die KfW bietet Förderungen für bestimmte Maßnahmen an. Es lohnt sich, vorab bei lokalen Behörden oder Ihrem Energieberater nach spezifischen Fördermöglichkeiten zu fragen.
Wie kann ich mein Bad umweltfreundlich gestalten?
Um Ihr Bad umweltfreundlich zu gestalten, können Sie wassersparende Armaturen, LED-Beleuchtung, recyclebare und nachhaltige Materialien wählen sowie auf energieeffiziente Installationen wie Durchlauferhitzer oder moderne Heizkörper setzen.
Lässt sich eine Fußbodenheizung nachträglich einbauen?
Ja, moderne elektrische oder dünnschichtige Warmwasser-Fußbodenheizungen lassen sich relativ unkompliziert nachträglich installieren. Voraussetzung ist jedoch eine gewisse Aufbauhöhe, und der vorhandene Estrich muss überprüft werden.
Was sollte ich bei der Badezimmerbelüftung beachten?
Eine zuverlässige Belüftung ist besonders in fensterlosen Bädern wichtig, um Schimmelbildung zu verhindern. Hier empfiehlt sich ein elektrischer Lüfter mit Feuchtigkeits- oder Zeitsteuerung und regelmäßiger Wartung.
Wie kann ich im Bad Energie sparen?
Setzen Sie auf LED-Leuchten, Durchlauferhitzer mit Zeitschaltung, programmierbare Heizkörper und reduzieren Sie die Wassertemperatur. Moderne Armaturen mit Durchflussbegrenzung helfen, Warmwasser zu sparen.
Wie oft sollte ich Silikonfugen im Bad erneuern lassen?
Silikonfugen sollten alle 5 bis 7 Jahre erneuert werden, da sie mit der Zeit spröde werden und Schimmelgefahr besteht. Bei sichtbaren Verschleißerscheinungen oder Schimmelbefall sollte schneller gehandelt werden.
Kann ich mein Bad während der Sanierung weiterbenutzen?
Meistens ist die Nutzung während der Sanierung nur eingeschränkt möglich. Bei Komplettsanierungen ist das Bad für einige Tage komplett gesperrt. Bei kleineren Maßnahmen kann die Nutzung teilweise wiederhergestellt werden, zum Beispiel durch provisorische Toiletten.
Welche Trends gibt es aktuell bei der Badgestaltung?
Beliebt sind derzeit natürliche Materialien wie Holz und Stein, große fugenlose Oberflächen, intelligente Smarthome-Technik für Beleuchtung und Klima sowie offene, bodengleiche Duschen und minimalistische, funktionale Designs.
Kann ich die Badsanierung in Eigenleistung durchführen?
Erfahrene Heimwerker können einfache Arbeiten (wie das Streichen oder Fliesenlegen) selbst übernehmen. Spezialaufgaben wie Elektrik und Sanitärinstallationen sollten jedoch immer von Fachleuten durchgeführt werden, um Sicherheits- und Qualitätsstandards zu gewährleisten.

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